Ehemalige Schützlinge berichten…

Mal ist es Liebe auf den ersten Blick, ein anderes Mal braucht es etwas Zeit, um sich zu „beschnuppern“: Hier berichten unsere ehemaligen Schützlinge und/oder ihre neuen Halter, wie es ihnen in ihrem neuen Zuhause ergeht und welche Abenteuer sie erleben.

Sie haben auch einen Schützling aus unserem Tierheim adoptiert? Dann schicken Sie uns auch seine Geschichte an: info@tierheim-luebeck.de

Liebes Tierheim-Team,

Oskar

Vor einigen Wochen vermittelten Sie mir Kater Oskar mit dem Hinweis: Bissig und gefährlich! Er machte dem Statement alle Ehre, rutschte auf der Treppe aus und mein Finger war zu nahe: Biss, Kratzen und… Blutvergiftung. 3 Tage Krankenhaus und und. Danach habe ich mich mit ihm ausgesprochen. : -) und wir haben uns step by step einander genähert. Ich habe ihm eine Katzenklappe eingebaut und abgewartet – das kam dabei heraus. Danke für die Vermittlung! Sie haben das Leben eines alten immobilen Mannes sehr bereichert.

(Leider wurde dieser Text für das Tierschutzmagazin versehentlich gekürzt. Wir bitten dies zu entschuldigen. – Redaktion Tierschutzmagazin, Christiane Schoof )

Kasimir

Nachdem ich schweren Herzens meinen Fund-Kater Leo im September 2018 einschläfern lassen musste, war die Familie am Erdboden zerstört. Als ich merkte, dass unsere Tierheimkatze (2010 als Alice geholt) Minky unsere alleinige Aufmerksamkeit genossen hat, ihr aber der „Pascha-Kumpel“ gefehlt hatte, wollten wir doch einmal im Tierheim schauen…. Hm, nur 3 Kater zur Alleinabgabe…hm… Im „Gewusel“ Kasimir zwischen zwei Artgenossen beobachtet, die sich etwas angefaucht hatten. Er nur rechts und links geschaut und sich in sicherer Entfernung entspannt! hingesetzt, als wenn er sagen wollte: “ acht ihr mal und meldet euch, wenn ihr fertig seid.“ DAS war er, der Richtige für unsere zickige Prinzessin! Aus Kasimir wurde Sam, der das rüpelhafte Gehabe von Minky ruhig und entspannt verfolgte. Am 3. Tag war Sam´s Nase zwar lädiert, aber es kehrte Ruhe ein! Anstrengend war für alle nur, dass wir Sam und Minky 8 Wochen im Haus lassen mussten…
Die beiden wachsen immer mehr zusammen, sodass Minky sogar ihren Kuschelplatz mit Sam teilt und wir freuen uns jeden Tag über diesen ruhigen, liebenswerten Kater, dem man nicht mal böse sein kann, wenn er Blödsinn macht!
Ich werde meinen Kater Leo nie vergessen, bin aber sehr froh Sam aus dem Tierheim nach Hause geholt zu haben, der uns mit seiner außergewöhnlichen Art bei der Trauerbewältigung geholfen hat. Welch´ Glück…  🙂 !

Shadow

Mauz, ich Tierheim war mein Name 
“Kauz“ und ich wollte mal erzählen, wie es mir trotz „schwerer“ Krankheit
 so geht.

Alter: alt! (Man meint, zwischen 10 und 20 sei alles möglich, also 16, oder eben alt)
Größe: klein
Gewicht: 3,4 kg bei Einzug beim Dosenöffner.

Als ich ins Tierheim kam…

  • wog ich 2,9 kg, also jetzt „Fette Sau“…
  • hatte ich noch 3 Zähne, jetzt gar keine mehr
  • 
Babys hätte ich theoretisch auch noch machen können – jetzt vorbei
  • dafür habe ich jetzt Tattoos – soll ja modern sein
  • 
und einen Piercing, die nennen das Chip
  • mit einer Brille hat es nicht geklappt, also weiter schnüffeln und tasten
  • großartig laufen ist auch nicht mein Ding
  • und AIDS hätte ich auch… Aber macht Menschen nichts aus…

Nun ja, gebe zu, war nicht mehr so schön draußen, wenn man „etwas“ eingeschränkt ist. Aber zwei Monate Quarantäne, müsst ihr euch Mal vorstellen, völlig allein, reicht jetzt!! Also Suche nach einem Dosenöffner als Altersruhesitz, der mich bedient und es kuschelig macht. Lass mich dann auch streicheln, was soll’s. Schnurren kann ich auch. Die Hektik da draußen brauche ich nicht mehr. Bin gespannt, war ja einer vom Dorf und kenne nichts, was Menschen im Haus so machen. Im Tierheim habe ich komische Geräusche gehört, die nennen das Radio und die Menschen sprechen in ihre Hand, alles sehr merkwürdig. 
Drückt mir die Daumen, dass ich noch ein paar schöne Jahre habe. Und wenn der Dosenöffner Mal nicht funktioniert (funktionieren will), wäre es nett, wenn ihr den Mal repariert oder auf den „Topf“ setzt.

So habe ich mich bei den Kumpels vom Dosenöffner vorgestellt, vor 14 Tagen.

…ich war eingerostet, konnte nur 2 Schritte gehen, auf die Couch ging auch nicht. Da wurde mir ne Treppe gebaut, super..
. 2 Tage ist die neue mit mir mit gegangen, fressen, Katzenklo, Schlafhöhle,…, finde ich jetzt alles alleine. Die Treppe brauch ich auch nicht mehr, schaffe es. Aber wenn ich gerade aufwache ist es toll mit der Treppe. Nachts erkunde ich die Wohnung, da liegen Leckerli rum, nicht schlecht. Ja, ich fresse der Mama die Haare vom Kopf. Also was soll ich sagen: Perfekt! 
Schmusen mag ich, also streicheln lassen, schnurren kann ich wieder und etwas quieken und lerne auf die alten Tage, was Menschen so haben, TV, Föhne…. Aber die tun mir nichts. 
Mein neuer Name ist Shadow, weil ich grau bin und dem Dosenöffner wie ein Schatten Folge (in der Hoffnung sie geht zum Futternapf oder streichelt mich)
. Habe noch viel zu erkunden, aber Mama meint, für eine Woche mache ich das schon super….Ist wie ein Tagebuch, jetzt erhebe ich auch mein Pfötchen (ohne Krallen), wenn mein Frauchen vor meinem Napf hockt, sauber macht, also im Wege steht. Kann ja mal Bescheid sagen, dass mir das nicht gefällt, oder? 
Dann hat sie mir doch eine Spiel-Maus gekauft, ich alter Kater und. Naja, ganz witzig, schmeckt nicht wie echt, aber rutscht und fliegt wie ne Echte. Aber so wirklich toll ist das nicht, kann ja nicht reinbeissen und festhalten.
 Dann hat sie so runde Teile die auf dem Boden hin und her fahren, interessant, aber darauf setzen geht nicht, komisch.

Super finde ich, wenn sie mit dem Swiffer sauber macht, da greife ich an. Das ist das beste Spielzeug (muss sie jeden Tag 2 mal machen). 
Tja, was soll ich sagen nach 10 Tagen gewogen und 3,6 kg. Die Neue hat extra nachgefragt, wie viel okay wäre. Die haben im Tierheim 400 g gesagt, juhu danke an euch…
 Obwohl, wenn das so weiter geht, bin ich wohl eher ein Elefant. Wird jetzt versucht, zu reduzieren auf 300, aber ich bin so süß, da kann man schwer nein sagen, wenn ich quieke… 
Sonntag war der Dosenöffner 8 Stunden weg und das während meiner Wachphase, boah, ein Glück, sie kam wieder und ich konnte zum ersten Mal ein Miau rausbekommen. Kaputt mache ich natürlich nichts.
 Mmh, doof morgen soll ich zum Tierarzt, zucke immer und da hat sie schwarze Sachen im Ohr gefunden. Wird bestimmt doof, aber was soll’s, dafür hab ich ein zu Hause.Hab ich wieder super gemacht, sagt Mama, wusste zwar erst nicht, wo ich war, aber nach 15 Minuten hatte ich es wieder raus.

 Also um es kurz zu machen, ich nehme hier langsam das Zepter in die Hand. 
Ach ne, einen hab ich noch: Am Anfang bin ich beim Putzen immer umgefallen, nach 3 Tagen hatte ich schon mehr Kraft, aber an alle Stellen kam ich nicht so ran, bin auch von der Couch gefallen. War ich das? Nein, ich doch nicht, jetzt hab ich es raus. Man kann sich auf der Couch anlehnen, boah ist das super, endlich komme ich überall ran.

 Also, auch kranke Tiere haben ein zu Hause verdient und danken es mit Liebe und so viel anderem.
 Vermute, bald sagt der Dosenöffner „Mistvieh“ zu mir. „Schlingel“ sagt sie schon.
 Bin halt ein ganz normaler alter Kater.


 Mauz vom Kauz oder jetzt neu „Shadow“.

Samira

Seit neuestem ist Elsa bei uns – ein scheues Wesen mit panischen Augen. Sie heißt jetzt Samira und ist eine aufgeweckte und quirlige Jungkatze. Von ihrem Asthma ist nichts zu merken – sie tobt und spielt sehr ausgelassen. Außerdem ist sie eine sehr verschmuste Katze! Sie schmeißt sich in die Hand und schnurrt lauter als ein Rasenmäher! Mit unserer alten Katze gibt es zwar noch täglich die eine oder andere Jagdszene, aber in winzig kleinen Schritten wird auch das langsam. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und ihre Unterstützung! Die Kleine ist schon jetzt fest in unseren Herzen!

P.S.: Auf dem ersten Foto ist rechts Samira zu sehen – daneben unsere Katze Schnuffi, die wir vor fast sechzehneinhalb Jahren auch von Ihnen holten!

Tayo

Ich bin’s: Euer Tayo (ehemals Timmy)! Ich wollte Euch nur berichten, wie es mir so geht. Seitdem ich bei Herrchen und Frauchen eingezogen bin, hat sich vieles verändert. Ich bin ein richtiger Kuschellöwe geworden, bin sehr anhänglich und folge meinem Frauchen deswegen gerne durch die ganze Wohnung. Geschlossene Türen sind ein Graus, allerdings nur wenn Frauchen dahinter ist. Dann schmeiße ich mein lautstarkes Löwengebrüll an. Da müssen wir dran arbeiten, sagt Frauchen. Mh versteh ich nicht, ich hab doch nur Angst, dass sie nie wieder kommt. Ich möchte nicht zurück ins Tierheim: Ich fühle mich so wohl hier! Sogar mit Onkel Garfield komme ich zurecht. Ich genieße die tägliche Fellpflege, lasse mich sogar duschen und liebe den Balkon, wo ich frische Luft schnuppern kann. Für meine Kollegen im Tierheim wünsche ich nur das Beste! Ich hoffe, ihr findet auch ein tolles Zuhause!

Julius

Der kleine Julius hat sich super bei uns eingelebt. Nach der ersten Aufregung mit viel Gefauche hat er sich schon am zweiten Abend mit seinem „Adoptivbruder“ Felipe ein Sofa geteilt und kurz darauf wurde schon der Schlafplatz geteilt. Natürlich wird auch ausgiebigst gespielt. 😉 Wir sind alle drei begeistert von unserem süßen, verspielten und verschmusten neuen Mitbewohner und bedanken uns ganz herzlich beim Tierheim Lübeck und insbesondere bei Katzenpflegerin Julia.

Yoda

Wertes Tierheimteam,
einige Fotos und auch Text bekamen sie ja schon vom Yoda, dem echten Römer. Seine damalige Leinenaggressivität ließ mich damals fast verzweifeln, aber aufgeben kam für mich nicht in Frage. Inzwischen bekam er am 30.10.2018 den dritten Pokal überreicht. Wir beteiligten uns als Team an der Begleithundeprüfung beim PSV Lübeck Nord. Da niemand erfolgreicher war, bekamen wir den Wanderpokal des Vereins überreicht, aber sehen sie selbst. Das Foto vom ersten Pokal stelle ich auch mit rein. In dem Fall war er am 05.08.2018 auf der Hindernisbahn erfolgreich. Die Fotos betreffend, so schauen echte Sieger aus!

Yoda

Von Yoda, dem echten Römer, zu Yodel, einem aktiven Mitglied im PSV Lübeck Nord: Schon beim zweiten Gassigehen sprang er auf die Hütte im Tierheim und ließ mich nicht mehr aus den Augen. Damit hatte er mein Herz schon erobert. Als ich den Yoda übernahm, gab man mir mit auf den Weg, dass er sehr leinenaggressiv sei. Ich konnte aber nicht erahnen, was wirklich auf mich zukommen würde. Anfang Mai sollte ich ihn richtig kennenlernen. Vorher reagierte er allerdings auch schon auf jeden Hund sehr lautstark und aggressiv. Ich unterhielt mich links von der Bühne mit jemandem, als auf der anderen Straßenseite, am ehemaligen Bad Schwartauer Amtsgericht, jemand mit einem Dackel vorbeiging. Der Yoda war nicht mehr zur Ruhe zu bringen. Recht schnell kam jemand, der mir erzählte, dass er das Programm sehen und hören möchte und nicht ihn. Bald darauf kam noch jemand mit den gleichen Argumenten. Ich gab auf. Der Weg führte dann zu einem Bierwagen. Ich hatte das Getränk noch gar nicht richtig in der Hand, als jemand mit seinem Hund vorbeikam. Der Becher leerte sich schwungvoll durch einen gar mächtig gewaltigen Ruck und ein Hocker fiel um. Das war dann der erste 1. Mai, den ich mit Yoda live erleben durfte. Zu hören bekam ich dann mehrmals, dass ich ihn ganz schnell wieder abschaffen solle. Ein Jahr später schon sagten mir dieselben Leute, dass es gut sei, dass ich ihn behalten hätte. Ein Grund dafür war, dass wir uns Ende November beim Lübecker Hundesportverein vorstellten und Mitglied wurden. Es erforderte dann großen Aufwand um den inzwischen Yodel genannten Römer in den Griff zu bekommen, aber mein Wille war stärker als der Seine. So kam es folgerichtig auch dazu, dass der Yodel am 05.08.2018 Pokalsieger auf der Vereinshindernisbahn wurde. Etwas Besseres konnte uns nicht passieren. Der Weg dahin war allerdings recht lang und oftmals nervenaufreibend, machte aber auch irgendwann riesigen Spaß.

Grace
Nun sind schon 3,5 Jahre vergangen, nachdem wir erst Arni und dann Fussel (ehemals Clausi) adoptiert haben. Wie es den beiden in der Zeit ergangen ist? Wir behaupten einfach mal den beiden geht es saugut. Inzwischen sind wir mit den beiden „Chaoten“ umgezogen, was sich für beide Kater als perfektes neues Zuhause rausgestellt hat. Ganz viel Natur zum Rumstromern, eine viel größere Wohnung und viele neue Katzenfreunde. Man merkt den beiden sofort an, dass sie hier wesentlich glücklicher sind. Vielleicht trägt dazu aber auch ihre neue Katzenfreundin bei, die hier nun seit knapp 4 Monaten wohnt. Mit der kleinen, grauen Katzendame „Grace“ kommen beide super klar und Arni liebt es mit ihr zu raufen! Alles in allem geht es den beiden bzw. Dreien wirklich gut und wir sind unendlich froh, dass wir sie und sie uns gefunden haben.

Kira
Hier schreibt Euch Kira. Also ich hieß vor kurzem noch Irene, aber meine Besitzer fanden Kira so schön und das passt auch so schön zu Tine. Denn Tine ist ja im gleichen Zuhause wie ich jetzt. Darüber sind unsere Besitzer sehr glücklich. Sie beobachten uns immer, wie wir uns gegenseitig jagen. Wir sind jetzt fast 2 Wochen hier. Den ersten Tag hatte ich gaaaaanz doll Angst und saß nur unterm Schrank. Aber Tine, die schon alles erkundete, mauzte die ganze Zeit und suchte mich. Dann stupste sie mich an der Nase und dann habe ich mich mal vorsichtig rausgewagt. Erst nur kurz und dann immer mehr. Zum Glück ist Tine so mutig! Es ist hier sehr schön. Es wird viel mit uns gespielt und wir bekommen leckeres Futter. Beim Fressen sind wir noch ganz schön gierig. Aber wir mussten es uns ja vorher mit viel mehr Katzen teilen.  Wir gucken gerne aus dem Fenster und flitzen durch die Wohnung. Abends schlafen wir meistens gemütlich auf dem Sofa, obwohl wir auch andere tolle Plätze haben. Unser Dosenöffner macht ständig Fotos von uns. Ich glaube, sie haben uns sehr, sehr lieb!

Maggie
Ich bin es, die Maggie (vorher Pia)! Sorry, dass ich mich erst jetzt bei Euch melde! Ich war damit beschäftigt die Weltherrschaft an mich zu reißen! Meine neuen Mitbewohner sind sehr glücklich mit mir und mein neuer Partner (Paulchen) hat nun auch endlich akzeptiert, dass ich die dominantere bin! Wir sind beste Freunde, spielen viel, jagen uns hin und wieder mal und kuscheln für unser Leben gerne! Vor kurzem haben wir eine neue Buddelbox bekommen! Sie ist riesig und macht richtig Laune! Das Essen ist fantastisch und es gibt viele Streicheleinheiten!

Malcolm
Im Dezember 2017 bin ich bei Euch ausgezogen. Bei meiner neuen Familie fühle ich mich richtig wohl – sie haben sich ja auch sehr schnell für mich entschieden. Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber ich bin auch mit deren Kater Lumpi so langsam warm geworden. Ich habe lange Zeit gedacht, der frisst immer mein Futter weg, mittlerweile knurre und brumme ich nicht mehr, wenn es Futter gibt. Mein neues Zuhause hat sogar einen Garten und seit einiger Zeit haben wir auch eine Katzenklappe, so darf ich selbst entscheiden, wann ich rein oder raus möchte – mein Kumpel Lumpi geht dadurch nur raus, der feine Herr. Im Garten kann ich auf Bäume klettern oder einfach die Umgebung erkunden. Abends haben wir immer das Ritual, sobald Frauchen ins Bett geht, komme ich angeflitzt und es gibt Leckerlis im Bett.

Strolchi
Ich, Mäuschen (jetzt Strolchi), bin vor ca. eineinhalb Monaten in ein neues Zuhause gezogen. Das war sehr aufregend, besonders weil ich meine neue Partnerin „Susi“ kennenlernen durfte. Relativ schnell war zwischen uns alles Wichtige geklärt und wir fingen an, uns richtig kennen zu lernen. Mittlerweile verstehen wir uns so gut, als würden wir uns schon ewig kennen. Ich freue mich, dass ich endlich ein festes Zuhause habe und mit Susi alt werden kann.

Rico und Amanda
Vor ca. dreieinhalb Monaten habt Ihr uns die Katzengeschwister Rico und Amanda vermittelt und Ihr würdet die beiden jetzt nicht wiedererkennen!
Am Anfang waren sie noch viel schüchterner als im Tierheim, aber nach kürzester Zeit sind die beiden richtig aufgetaut. Liebe geht halt doch durch den Magen, denn mit Hilfe von vielen Leckerlis und viel Geduld konnten wir sie schon nach knapp 2 Wochen zum ersten Mal richtig streicheln. Die beiden toben und spielen gerne miteinander und fangen sämtliche Insekten und Mäuse. Das Beste jedoch ist, dass sie wirklich unsere Nähe suchen, kuscheln und neuerdings sogar auf dem Schoß schlafen. Also danke für die tolle Vermittlung. Wir freuen uns sehr, dass die beiden hier bei uns ein neues, schönes Zuhause gefunden haben!

Merlin
Im Januar 2016 habe ich den Türkisch Van Mix Merlin zu mir genommen. Damals war er sehr schüchtern und schreckhaft, wurde auf 6 Jahre geschätzt und wog 3,6 kg. Seine Lieblingsbetreuerin war Julia. Es hat etwas gedauert, aber Merlin hat sich zu einem stattlichen, selbstbewussten Kater entwickelt, der inzwischen sehr neugierig, verspielt und verschmust ist. Er ist ein ganz, ganz toller Kater geworden mit einer sehr sensitiven Seele. Er wiegt inzwischen 4,8 kg und liebt sehr gutes hochwertiges Futter. Mit ihm ist sehr viel gute Energie in mein Heim gezogen, bzw. in sein Heim. Er ist inzwischen der Chef im Haus.

Merle
Merle ist Anfang Januar bei uns eingezogen und hat sich überraschend schnell (bereits nach 2 Tagen) mit ihrer Mitbewohnerin Lisa vertragen. Lisa hat im Dezember ihre Schwester verloren und brauchte ganz dringend einen neuen Spielkameraden. Mittlerweile schlafen beide sogar zusammen. Nur auf den Kratzbaum darf Merle nicht. Aber das ist für sie völlig okay. Auch ihre Ohren sind mittlerweile gut verheilt und sie hört gut. Seit zwei Wochen erkundet Merle auch draußen alles und da Merle weiß, wie sie die Haustür aufbekommt, wird hier jetzt immer alles abgeschlossen – das ist auch für uns neu.

Otto
Otto ist ja nun seit 2 Monaten bei mir. Und ich kann nur sagen, dass es die richtige Entscheidung war die arme Wurst zu adoptieren. Er ist echt ’n Schätzchen! Hatte sich schon nach ein paar Runden durch die Wohnung alles eingeprägt. Geht artig aufs Klo. Macht kein dummes Zeug, wenn er allein ist und ist total anhänglich und verschmust und ich genieße jeden Tag den ich mit ihm habe. Hat natürlich auch so seine kleinen Schrullen… Fressen tut er recht gut. Allerdings nicht mehr in der Küche, wie eigentlich angedacht, sondern auf dem Sofa. Naja, ist auch meine Schuld… Am Anfang, als Essen noch doof war, habe ich es ihm an seinem Lieblingsplatz bereit gestellt. Damit wenigstens ein Häppchen rein ging… jetzt frisst er halt nur noch da. Aber da er ein sehr ordentlicher Esser ist und nicht rumsaut…was solls! Die gesundheitlichen Problemchen haben wir ja seit gut 2 Wochen auch im Griff. Schilddrüsenwert ist jetzt tippi toppi und man merkt es dem Kerlchen an. Ist nicht mehr zappelig, wird langsam ein klein wenig runder, Fell glänzt, Verdauung klappt gut und ist trotz blind und alt interessiert an seiner Welt. Vor allem der Balkon hat es ihm angetan. Und eine kleine Quasselstrippe ist er auch. Finde ich aber ehrlich gesagt ganz charmant. Hoffe, man sieht wie wohl sich mein Bärchen fühlt. So, ich drücke allen anderen Pelzgesichtern, Schuppentierchen und Federvieh die Daumen, dass es bald den passenden Menschen für sie gibt und hoffe, dass auch die mit Handicap Beachtung finden! Kann nur sagen: es lohnt sich!

Orlando
Ein weiteres Jahr ist nun vergangen und ich feiere am Mittwoch meinen 16. Geburtstag bei meiner Familie. Nun bin ich schon 4 Jahre bei Ihnen und fühle mich sehr wohl. Bis auf ein paar Alterserscheinungen bin ich topfit und habe alle im Griff. Vor Weihnachten hatte ich noch eine OP wegen einer Zyste, aber alles gut. Wir waren alle ziemlich erleichtert. Meine Dosenöffner erzählen mir immer was es Neues bei Euch gibt, Dank Internet! So, nun wünschen wir einen tollen Frühling und ich melde mich wieder. Wenn es nach meinem Frauchen geht, werde ich mindestens 30 (!). Passt schön auf Euch auf!

Rusty
Heute möchte auch ich mich melden und kurz erzählen, wie es mir in meinem neuen Zuhause so geht. Im November 2017 hat mich mein neues Frauchen im Tierheim abgeholt, nachdem sie mich dort zweimal besucht hat. Mein Name bei euch war „Scratcher“, da mein Frauchen sich den Namen aber nicht so gut merken konnte, hat sie mir den tollen Namen „Rusty“ gegeben. In meinem neuen Zuhause wartete schon mein neuer Kumpel Balou auf mich. Balou kam sofort auf mich zu und wollte spielen, aber ich hatte Angst und habe mich die ersten paar Stunden versteckt. Mein Frauchen hat mir für die erste Nacht ein Zimmer hergerichtet, dort war ich alleine und konnte mich in Ruhe umsehen. Mittlerweile liebe ich es zu kuscheln und zu schmusen. Nur auf den Arm genommen zu werden, das mag ich gar nicht. Jetzt, wo ich mich so gut eingelebt habe, treiben wir unser Frauchen so manches Mal in den Wahnsinn. Ich muss auch eingestehen, ich bin der frechere von uns beiden. Unser Frauchen hat uns soooo tolle Kratzbäume und Kratzpappen gekauft, aber ich finde es doch viel schöner, die Wände von den Tapeten zu befreien. Aber Frauchen ist trotzdem immer lieb und schimpft nur ganz wenig mit uns. Ich hoffe, ich habe viele tolle Jahre hier bei meinem Frauchen. Ich sage Danke für die tolle Betreuung bei euch im Tierheim und drücke die Daumen, dass alle Tiere ein so schönes Zuhause finden wie ich es habe.

Tigga und Quasimodo
Jetzt ist es schon fast ein halbes Jahr her, dass wir Katze Tigga und Kater Quasimodo zu uns nach Hause geholt haben und es kommt uns vor, wie eine halbe Ewigkeit – als wären die beiden schon immer bei uns. Mittlerweile sind wir umgezogen. Der Umzug war ganz schön aufregend für die zwei, aber sie haben es beide gut überstanden. Tigga hat zwar etwas gebraucht bis sie richtig angekommen ist, aber mittlerweile hat sie ihr neues (viel größeres) Zuhause akzeptiert und beide fühlen sich wohl. Da Tigga Diabetes hat, mussten wir uns Zuhause erst mal umstellen (regelmäßiges Zucker messen, feste Futterzeiten usw.) aber ich muss sagen, mittlerweile klappt es echt gut. Das
messen findet sie so lala, lässt es aber gut mit sich machen und das Spritzen des Insulins ist gar kein Problem, da kommt die Kleine sogar immer sofort an, wenn sie merkt, es ist soweit. Es gibt dann ja auch immer eine kleine Belohnung, die sie sich nicht entgehen lassen will. Trotz ihres Alters von 14 Jahren und dem Diabetes ist Tigga super fit und ab und an will sie sogar noch spielen. Ansonsten ist sie eine echte Schmusebacke und holt sich regelmäßig Streicheleinheiten ab. Tigga wurde uns als „ruhig und lieb“ vermittelt und was soll ich sagen? Genau das ist sie auch. Sie ist so eine wunderbare Katze, die nicht jeden an sich ran lässt, aber nach einigen Monaten war das Eis gebrochen und sie hat verstanden, dass wir sie nicht wieder abgeben werden und sie für immer bei uns bleibt. Mittlerweile gibt sie uns täglich auf ihre „Tigga-Art“ so unglaublich viel Liebe zurück, dass wir gar nicht mehr wissen wohin mit der ganzen Liebe.

Ja, und Quasimodo? Was soll man zu diesem Kater sagen? Bei Quasimodo und mir war es Liebe auf den ersten Blick. Der kleine wurde gefunden und konnte nicht mehr laufen. Er war aufgrund einer Wirbelsäulenerkrankung querschnittsgelähmt. Als er dann im Tierheim auf mich zu „geschliffen“ kam und sich (wie auch immer er das mit nur seinen Vorderbeinen geschafft hat) auf mich zog, sich festkrallte und schnurrte war es um mich geschehen. Selbst wenn ich mich für eine andere Katze entschieden hätte, hätte ich den kleinen Schatz wahrscheinlich eh nicht mehr von mir losbekommen, da er sich so festgehalten hat und keine Anstalten machte, wieder von mir runter zu klettern.
Eigentlich war ich eher auf der Suche nach einer weiblichen Katze, da Tigga damals schon Zuhause war und ich dachte, zwei Damen verstehen sich vielleicht besser. So von Frau zu Frau. Aber wie das dann nun mal immer so ist, ging ich dank des Engagements der Tierpflegerin und der Tierklinik noch am selben Tag mit Quasimodo nach Hause. Denn eigentlich hätte das Tierheim gleich schon geschlossen und die Tierklinik noch keine Sprechstunde. Da ich aber zu einem Beratungsgespräch musste, bevor ich den kranken Kerl adoptieren konnte, machten sie es möglich, dass ich trotzdem zum Tierarzt konnte und so kam es, dass Quasimodo an dem Tag sein neues Zuhause fand. Zuhause wurde er vom Osteopathen behandelt und bekam weiterhin sein Schmerzmittel. Nach und nach kamen seine Kräfte zurück und er lief immer etwas besser. Quasimodo hat eine so unendliche Lebensfreude und so einen starken Willen, sodass er heute, ein halbes Jahr später wieder laufen, manchmal sogar springen, und sein Schwänzchen heben kann. Klar, er läuft schon eigenartig und hat die absurdesten Schlaf- und Sitzpositionen aufgrund seiner Behinderung, aber er ist total unabhängig und kann alles machen, was er möchte. Sogar seine Körperpflege läuft selbständig ab und wir müssen ihn nicht mehr unterstützen. Heute ist Quasimodo Schmerzmittel frei und es geht im prima. Quasimodo liebt es zu spielen, zu toben und vor allem eins, zu schmuuusen!

Er ist mein ganz persönliches Wunder. Der kleine ist echt der Hammer! Er hat sich in so einer kurzen Zeit zurück ins Leben gekämpft und eine neue Familie gefunden. Wir sind so unendlich dankbar für diese beiden Schätze, jeder von ihnen ist einzigartig liebenswert. Wir danken Ihnen und allen Kollegen für die liebevolle Pflege im Heim und die tolle Vermittlung.

Loui
Mein Name bei euch war Bert und nun wurde ich adoptiert und heiße jetzt Loui. Ich war ein sehr ängstlicher Gefährte, freute mich aber über jede Streicheleinheit. Heute bin ich sehr aufgeschlossen und habe viel Blödsinn im Kopf. Meine neue Freundin Luna (Hund) ist klasse wir spielen jeden Tag und jedes Wochenende dürfen wir in den Freilauf und uns austoben. Meine neuen Besitzer wussten nicht, ob ich mit Katzen zurecht komme, aber auch das habe ich gelernt. Mir geht es in meinem neuen Zuhause sehr gut. Ich habe auch zwei Kinder im Haushalt. Bei Spaziergängen passe ich sehr gut auf die beiden auf. Mir könnte es nicht besser gehen. Ein wenig habe ich auch schon zugenommen. Ich bin sehr froh, dass ich ein neues Zuhause gefunden habe. Seid alle lieb gegrüßt von mir und meiner Familie!