• Name: Yuna
  • Rasse: Herdenschutzmischling
  • Alter: 2,5
  • Geschlecht: weibkich, unkastriert
  • Im Tierheim seit:befindet sich nicht im Tierheim, Vermittlungshilfe
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Hallo,

dies ist ein „Hilferuf“, da wir leider dringend unsere Hündin (geimpft , gechipt) abgeben müssen.

Sie heißt Yuna , ist 2,5 Jahre alt und eine hübsche gelb/weiße Mischlingshündin.

Sie ist mit 8 Wochen zu uns gekommen und bei uns im Haus und auf dem Hof in unserer

Familie – 2 Erwachsene, 3 Kinder- aufgewachsen.

Sie ist sehr aufmerksam, sehr interessiert, aber dadurch auch sehr neugierig. So kann sie gut

an der Leine gehen, lässt sich aber auch durch andere Hunde oder Wild ablenken. Sie kann   zuverlässig die Kommandos „Sitz“, „Platz“, „Warte“, „Los“ (Startkommando zum Fressen und zum

Schnuppern beim Spazierengehen) befolgen, ist ( meistens) abrufbar auf „Hier“ oder Pfeifen.

Sie kann Übungen wie „Rolle“, „Tunnel“,“Dreh Dich“, „Such“ (Leckerli suchen nach warten und anschließendem Abrufen, oder eine versteckte Person suchen etc. ) usw. .

Außerdem hat sie gerne Ball gespielt oder läuft „um die Wette“ und anderes.

Sie war es es gewohnt, in der Regel morgens, mittags und abends je eine kleine, und /oder mittlere bis große Spazier,- bzw. Schnupperrunde zu machen, sofern es kein heißes Wetter ist.

Sie kennt es, morgens 4 bis 5 Std. allein zu sein und hat auch tagsüber viel Zeit zum Schlafen.

Sie kennt Autofahren, auch lange Strecken, z. B. ins Ruhrgebiet. Allerdings macht sie das nicht

besonders gerne.

Auf unserem Grundstück reagiert sie teilweise territorial am Gartenzaun.

Sie scheint besser mit Rüden auszukommen .

Außerdem ist sie von Anfang an teilweise ängstlich trotz ihres grundsätzlich freundlichen Wesens.

Sie ist nicht kastriert.

Unser sehr großes Problem ist nun, dass sie unsere kleine Tochter ( 9 Jahre ) ohne für

uns- für sie sicher- ersichtlichen Grund angegriffen hat, sie wollte sie scheinbar vertreiben (vermuten wir), da sie an ihrem Schlafplatz vorbeiging. Sie hat sie an der Flanke und im Gesicht

verletzt. Wir waren alle sehr geschockt, und sind es eigentlich noch. Die Wunden heilen zum

Glück gut, aber unsere Tochter hat natürlich sehr starke Angst und möchte dem Hund auf gar keinen Fall mehr begegnen, was wir auch bisher verhindern konnten. Auch lassen wir unter keinen Umständen abends die anderen Kinder  ( 13/ 16 )  allein in die Küche, da unser Hund neuerdings um die Zeit in der Küche angespannt zu sein scheint. Sie ist nun wohl erwachsen und verteidigt möglicherweise ihren Platz. Der ist aber leider in unserer Küche. Und da läuft dann grundsätzlich etwas falsch. (natürlich unsere Schuld, aber darüber haben wir nie vorher nachgedacht). Es auch nicht möglich, einen anderen Ruheplatz zu finden. Selbst das würde für uns nichts mehr bringen, ebenso wie ein Trainer, um sie zu behalten, da es nunmal  passiert ist und wir Angst haben, dass es wieder zu so einem traumatisierenden Zwischenfall kommt, und das Vertrauen diesbezüglich eben massiv gestört ist.

Somit ist das alles insgesamt seit Wochen kein Zustand.

Trotzdem behandeln wir sie seitdem weiterhin weitestgehend normal, um auch den Hund nicht zu stressen.

Für uns war und ist das alles sehr schlimm und emotional belastend, auch wegen des Hundes, da sofort klar war, dass das nicht geht und wir einen anderen Weg für sie finden müssen. Leider sind die Tierheime ,die wir direkt am nächsten Tag angerufen haben voll bzw. nehmen nur amtlich zugewiesene Tiere. In einem hat man uns, nachdem wir dort unseren Hund vorgestellt haben, sehr nett Hoffnung auf einen Platz gemacht mit wahrscheinlich schneller Vermittlung usw., nur leider haben wir dann nach drei Wochen ständigen Wartens auf deren für eine Woche später verabredeten Anruf dort niemanden mehr erreichen können. Das hat viel Zeit gekostet und Nerven. Das zur Erklärung, warum wir erst jetzt anfragen mit der Bitte unseren Hund aufzunehmen bzw. bei der Vermittlung zu helfen.

Auf Anraten einer Hundetrainerin, welche wir inzwischen hinzugezogen haben und die auch eine ausführliche Anamnese gemacht hat, machen wir jetzt  seit ca. 4 Wochen keine Ballspiele und ähnliches mehr mit ihr, da Jagdinstinkt fördernd. Sie macht nun ausschließlich impulskontrollierte Übungen und Aufgaben. Ebenso haben wir die Spaziergänge von 3 auf 2 reduziert (morgens und abends).Sie schläft wieder in ihrer Box und hat deutlich weniger unbeaufsichtigten Freilauf auf dem Hof. Diese Maßnahmen haben zum Ziel, der Hündin den Stress zu nehmen, den sie offensichtlich hat.

Wenn Sie Interesse an Yuna haben, in einem Kinderlosen Haushalt leben, melden Sie sich gerne bei uns!